Futtermittel Allergie

Juli 8, 2011 by




Wenn Bello das Fell juckt

Immer mehr Haustiere reagieren allergisch auf Futtermittel

(djd). Den meisten Hunde- und Katzenbesitzern ist das beste Futter für ihr Tier gerade gut genug. Doch damit tun sie ihrem Vierbeiner nicht unbedingt einen Gefallen: Bei nicht wenigen Produkten sind Zweifel angebracht, ob bei der Zusammenstellung der Inhaltsstoffe tatsächlich das Wohl des Tiers an erster Stelle steht. “Leider werden bei der Ernährung unserer Haustiere schwerwiegende Fehler begangen”, sagt Tierheilpraktikerin Petra Scharl. Sie beklagt, dass viele Katzen- und Hundefuttersorten zu viel Getreide, Konservierungs- und Farbstoffe sowie synthetisch hergestellte Vitamine enthalten. Die Folge: Immer mehr Tierhalter kommen mit ihren Schützlingen zu Petra Scharl in die Praxis, da sich ständiger Juckreiz, chronische Verdauungsprobleme oder auch Verhaltensauffälligkeiten nicht in den Griff bekommen lassen.

Futtermittel-Allergie

Was tun, wenn der beste Freund allergisch auf das Futter reagiert? Foto: djd/Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.

 

Zu viele Futterzusätze

Die Therapeutin sieht einen klaren Zusammenhang zwischen den Beschwerden der Tiere und dem Futter: “Die vielen Zusätze im Futter lassen unsere Tiere erkranken.” Empfiehlt der Tierarzt bei dem Verdacht auf eine Futtermittelallergie ein spezielles Trockenfutter, wird der Getreideanteil dadurch oft nur noch höher und dem betroffenen Tier geht es noch schlechter. In ihrer Praxis ermittelt Petra Scharl mit speziellen Testverfahren, gegen welche Substanzen ein Tier allergisch ist. Es habe sich dann bewährt, auf allergenarme und vor allem toxinfreie Futtermittelkomponenten zurückzugreifen, so dass sich das Immunsystem und die Darmflora des Tiers erholen können.

Vitalpilze auch bei Tieren anwendbar

Unterstützend zur Futterumstellung setzt die mykotherapeutische Beraterin der Gesellschaft für Vitalpilzkunde e. V. auch bei Haustieren auf die Gabe von Vitalpilzpräparaten, die beim Menschen schon seit langem erfolgreich eingesetzt werden. So könne etwa der Reishi die Ausschüttung des körpereigenen Hormons Histamin regulieren, das wesentlich für die Allergiesymptome verantwortlich ist. Der Pilz Hericium wiederum habe sich besonders zur Regeneration der Schleimhäute des Verdauungstrakts bewährt.

Unter www.vitalpilze.de erhalten Tierfreunde mehr Informationen.

Die Katze ist keine Vegetarierin

Wer als Vegetarier Hund oder Katze sein Eigen nennt, mag schon einmal mit dem Gedanken spielen, auch das vierbeinige Familienmitglied auf fleischlose Kost umzustellen. Doch das funktioniert nicht. Katzen und Hunde sind von Natur aus Fleischfresser, ihr Organismus benötigt tierische Nahrung, um daraus Nährstoffe, Vitamine und Mineralien zu gewinnen. Bei vegetarischer Fütterung kann es zu Mangelerscheinungen und schweren Erkrankungen kommen. Fachliteratur informiert über qualitativ hochwertiges Futter, das mittlerweile auch in Bioqualität erhältlich ist.

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